Home  |  Galerie  |  Sitemap  |  Impressum  |  E-Mail

Meisterhaft

"Das ist in etwa so, als wenn Weih­nachten und Ostern auf einen Tag fallen" – die Augen des GUSSEK-Treppenbau-Konstruktionsleiters leuchten, als wir ihn auf die Treppenanlage im neuen Gussek-Musterhaus in Nordhorn ansprechen. "Wir wurden frühzeitig vom Architektenteam ins Boot geholt und erhielten gemeinsam mit dem Rohentwurf der 2-geschossigen Stadtvilla den Auftrag, eine Treppenanlage zu entwickeln, die sich dem Stil des modernen Gebäudes anpassen sollte und darüber hinaus die Vielfalt der Möglichkeiten im modernen Treppenbau visualiseren musste."

Das Konzept des Innenarchitekten für den funktionalen Objektbau wies eine helle, großzügige, teilweise bis in den Giebel offene Architektur und ein harmonisches Farbkonzept auf.

Reizvolle und nicht eben alltäg­liche Besonderheit für den Treppenbauer: im Obergeschoss musste der über die gesamte Hausbreite reichende Lichthof überbrückt werden.

Brückenbau inklusive

"So galt es also, nicht nur eine exklusive Treppenanlage vom Keller- bis in die 1. Etage zu konzipieren, sondern zu­sätzlich – quasi als Tüpfelchen auf dem i – die Räume im Obergeschoss über eine Steganlange zu verbinden", erläutert unser Gesprächspartner.Einzige weitere Vorgabe: der hohen Besucherfrequenz  im Musterhaus sollte mit einem entsprechend widerstandsfähigen Stufenbelag Rechnung getragen werden.

Das Treppenbau-Planungsteam entschied sich für eine klassische Podesttreppe, konstruiert als Bolzentreppe mit sandgestrahlten, 20 mm starken Granitplatten als Natursteineinleger für die Stufen. Die Farbigkeit wurde auf den Grauton der Fensterrahmen abgestimmt. Als Material für Stufen, Wangen und Handlauf präferierte man massive Eiche. Die Oberflächen des grau-silber gebeizten Holzes wurden in Ausführung "gebürstet" veredelt.

Dem puristischen Wohnraumkonzept des Innenarchitekten begegnete man mit geraden Formen, offenen Stufen und einem filigran anmutenden, mitlaufenden Edelstahlgelän­der. Elegante Edelstahlpfosten, verbunden durch fünf horizontal verlaufende, 10 mm starke Edelstahl-Vollstäbe, verleihen der Treppenanlage die gewünschte optische Leichtigkeit.

Als Kontrast zu dieser Ausführung und sozusagen als psychologischen Sicherheitsaspekt verarbeitete man beim Geländer des Brückensteges im Obergeschoss satiniertes Sicherheitsglas. Für den eigentlichen Steg hingegen verarbeitete man quer zur Laufrichtung verlegte Massivbohlen. Mit zahlreichen Detaillösungen rundete man schließlich die elegante, hochwertige Gesamtoptik ab. So verwendete der Treppenbauer beispielsweise für die Verbindungen von Gelän­der und Wand filigrane Edelstahl-Abschlüsse und unterstützte mit  der punktuellen Beleuchtung durch die LED-EinbauSpots gleichermaßen Design- und Sicherheitansprüche.

"So ein Projekt ist vergleichbar mit einem seltenen Edelstein. Eine solche Aufgabe, bei der man seinen Ideen freien Lauf lassen darf und höchsten Ansprüchen gerecht werden muss, macht den Reiz unserer Arbeit aus", resümiert der Fachmann von Gussek-Treppenbau. Wer wie wir das Ergebnis persönlich in Augenschein nimmt (möglich mit tel. Terminvereinbarung), versteht schnell, was gemeint ist.


JournalProdukteUnternehmenServiceFachhändlerNewsletterKontakt