
Auf den ersten Blick beeindrucken sicherlich
die floralen Kunst-schmiedearbeiten. Das geschulte Auge des Treppenbauers sieht allerdings zahlreiche weitere Details von höchstem Schwierigkeitsgrad.

Dem puristischen Wohnraumkonzept des Innenarchitekten begegnete man mit geraden Formen, offenen Stufen und einem filigran anmutenden, mitlaufenden Edelstahlgeländer.

Ein solches Prachtstück von Treppe habe ich das letzte Mal in der Gründerzeit-Villa meiner Großeltern gesehen. Dort war es zwar eine ähnlich schöne Treppe, aber entsprechend ihres Baujahres auch augenscheinlich in die Jahre gekommen.

Freestar nennt sich dieser Treppentyp. Die selbsttragende Konstruktion ermöglicht den Verzicht der klassischen Wangen. Im Gegensatz zu anderen Treppen sind die Stufen stolze 55mm stark. Da der Handlauf keine tragende Funktion übernehmen muss, wirkt die Treppe luftig leicht.

Höhe und Schnitt der Diele mit großzügiger Galerie im Obergeschoss empfahlen als Konstruktionsart eine Bolzentreppe.

Individualität in Reinkultur – Retro-Design, aufwendige Details, exklusive Verarbeitung und ein spektakulärer Blick von der Galerie auf das wandfüllende Auftragsgemälde vis-à-vis.